Taliban Training Monkeys For Jihad    China Daily (India TV)


Schrecklicher Verdacht! 


Jihad im Jungle?



Freitag, 16. Januar 2015. Nervosität, Panik und Entsetzen beim Kölner Privatsender RTL! Hat sich ein oder haben sich gar mehrere islamistische Terroristen in die aktuelle Staffel des Publikumshits „Dschungelcamp“ eingeschlichen? Sind die Mitarbeiter, Moderatoren und „Prominenten“ der beliebten Sendereihe in Gefahr, Opfer der weltweit operierenden „Gotteskrieger“ zu werden? Noch handelt es sich nur um ein Tohuwabohu aus Gerüchten, unbestätigten Meldungen und Verdächtigungen. Jedoch sind weder von RTL noch von BND oder BKA glasklare Dementi hierzu zu erhalten. Sollte es den Jihadisten allerdings tatsächlich gelungen sein, einen oder mehrere Gotteskrieger in das Camp im australischen Regenwald einzuschleusen, wäre der internationale Terrorismus endgültig in Deutschland angekommen. Die Folgen wären schier unabsehbar. Klar ist nur: wir würden unser Land nicht mehr wiedererkennen! 


Die Hektik im und um den führenden deutschen Fernsehsender erklärt sich daraus, dass schon heute Abend die erste Folge der beliebten Unterhaltungsserie auf Sendung gehen soll. Das heißt: alle Mit-wirkenden der Familienshow befinden sich längst am Rande des tropischen Regenwaldes im Nordosten Australiens. Es darf davon ausgegangen werden, dass ein Teil des Produktionsteams und auch ein Teil der Stars (!) bereits auf dem Weg in den Dschungel sind. RTL-Sprecher in Köln werden nicht müde zu behaupten, dass sämtliche Leitungen nach Australien „stünden“. Noch? Sie sind aber nicht willens (oder nicht in der Lage?), der von vielen Journalisten geäußerten Bitte nachzukommen, diese Behauptung durch eine Demonstration – etwa einem Gespräch mit den Moderatoren vor Ort – zu belegen. Speku-lationen, Jihadisten hätten längst die Gewalt über die am anderen Ende der Welt befindlichen Stars und Sternchen übernommen, schießen ins Kraut.  


„Ich bin ein Star. Holt mich hier raus!“ Der Titel der erfolgreichsten deutschen Unterhaltungssendung, ursprünglich augenzwinkernd und leicht ironisch gemeint, könnte tatsächlich der furchtbare Hilfeschrei deutscher Prominenter werden. Wenn es nämlich nicht mehr darum gehen sollte, das Verspeisen von Hoden, Penissen und Vaginas animalischer Dschungel-Mitbewohner zu verweigern, sondern einfach nur die zumeist halb oder mitunter auch ganz nackte Haut zu retten. Es ist seit Jahren kein Geheimnis, dass das Dschungel-Formal radikalen Muslimen wegen seiner freizügigen Darstellungen ein Dorn im Auge ist. Dass es erst jetzt, also nach gut zehn Jahren, ins Visier der Gotteskrieger geraten ist, hängt mit dem Strategiewechsel der Terrorkonzerne Al Qaida und Isis zusammen. Anstatt wie früher möglichst großen Schaden anzurichten und möglichst viele Menschen zu töten, geht es nunmehr um den größtmöglichen psychologischen Schock für die westliche Öffentlichkeit.  


Ein großes deutsches Nachrichtenmagazin, das neuerdings samstags statt montags erscheint, soll angeblich herausgefunden haben, dass weder der sog. „Islamische Staat“ noch die Qaida in einen vermeintlichen Angriff auf das Dschungelcamp verstrickt sein sollen. Vielmehr richtet sich der Verdacht einer führenden deutschen Boulevardzeitung auf eine bislang relativ wenig öffentlich in Erscheinung getretene Gruppe aus der früheren Sowjetrepublik Absurdistan. Dort regiert seit dem Ende des Kommunismus Präsident Igor Brutalow mit diktatorischen Mitteln, wodurch er sich zwar an der Macht halten, aber den steten Aufstieg der „Jihad Absurdistanischen Union“ (JAU) nicht verhindern konnte. Die „Jihad Absurdistanische Union“ (JAU) wird eisern geführt von dem internationalen Top-Terroristen Sado Bestiliew, der es angeblich schon zu einer führenden Position im Terror-Netzwerk „Mujaheddin Internationaler Salafisten-Terror“ (MIST) gebracht haben soll.  


Angaben eines Rechercheverbundes aus WDR, WAZ und Süddeutscher Zeitung zufolge soll die von RTL für das Dschungelcamp betraute Casting-Firma Mindfunpool im September oder Oktober 2014 zwei Praktikanten aus Absurdistan für jeweils mindestens sechs Wochen beschäftigt haben. Auch wenn Mindfunpool rückhaltlosen Einblick in seine Lohnbuchhaltung gewährt hat, wobei keine Absurdistaner entdeckt werden konnten, bleibt der Rechercheverbund bei seiner Behauptung, die Casting-Firma habe die beiden Verdächtigen beschäftigt. Eine fürs nachmittägliche Krawall-TV abgelehnte Kandidatin habe an Eides statt versichert, mit einem der oder gar beiden Absurdistanern einen „schönen Abend verbracht“ zu haben. Sollte das Casting für Deutschlands meistgesehene Unterhaltungssendung wirklich von JAU beeinflusst worden sein?! Dann ist klar, was aus dem Dschungel gesendet wird und was nicht! Alles bestimmt MIST.  


Werner Jurga, 16.01.2015




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