Papa ante portas

Mittwoch, 21. September. Morgen geht es endlich los! Herr Ratzinger besucht Deutschland. Papa ante portas. Es ist ganz erstaunlich: der große Missbrauchsskandal liegt gerade einmal anderthalb Jahre zurück, in den Zeitvorstellungen der katholischen Kirche also so etwa eine Millisekunde, und doch scheint die Erinnerung daran wie mit dem Ratzefummel wegradiert. „Ratzefummel – kleine Bleistiftsünden einfach wegradieren“. So kann es gehen.

Zur geistigen Einstimmung auf Ratzingers Besuch, zur Eindämmung der allgemeinen (nicht Gott-, sondern) Papstvergessenheit und zur Einnerung daran, was Herr Ratzinger sonst noch so alles auf dem Kerbholz hat, hier eine kleine Erinnerung an Artikel aus längst vergessener Zeit.