Ausschnitte aus fünf (etwas älteren) Texten über
Peer Steinbrück


Sonntag, 30. September 2012. Vorgestern hat die SPD ihre K-Frage beantwortet, indem sie Peer Steinbrück zu ihrem Kanzlerkandidaten erklärte. Anlass genug für einen kleinen Blick ins Archiv.

Werner Jurga, 30.09.2012

 

 

Sascha Vogt gegen Peer Steinbrück

 26. Oktober 2011. Sascha Vogt macht, soweit ich das beurteilen kann, seinen Job verdammt gut. „Denn es war ja Steinbrück, der …“, „und es war Steinbrück, der …“, „und es war Steinbrück, der …“, - Klasse! Und trotzdem – oder gerade deshalb - wird Steinbrück der Kanzlerkandidat der SPD. Ich halte jede Wette. Das ist jedoch gar nicht nötig; denn Sascha wird gar nicht dagegen halten. Er weiß es ja im Grunde auch. Aber er hat einen Job zu erfüllen.
Vollständiger Artikel

 

 

Doch Steinbrück

25. Oktober 2011. Peer Steinbrück wird sowieso Kanzlerkandidat der SPD. Dies ist schon seit etwa einem halben Jahr deutlich zu erkennen. Dass ich dies nicht ins Internet gestellt hatte, lässt sich nicht dadurch erklären, dass ich aus Angst vor einer Fehlprognose dazu neigte, erkennbare Entwicklungen für mich zu behalten. Es ist eher so, dass ich … - na, wie soll ich sagen? - …
Vollständiger Artikel

 

Links oder rechts – oder:
die Aufgaben der SPD in der neuen Zeit

13. Oktober 2009. Nimmt die SPD den linken Weg, verliert sie womöglich Wähler in der Mitte, worauf Peer Steinbrück in seiner Brandrede im SPD-Vorstand warnte. Die Partei habe deutlich mehr Wähler an die CDU verloren als an die Linkspartei, merkte Steinbrück an. Dass bei der Wählerwanderung der dickste Pfeil in Richtung Nichtwähler zeigte, blieb in seiner „Abrechnung“ ebenso unerwähnt wie die sich daraus aufdrängende Konsequenz, die SPD solle etwas mehr nach rechts rücken.
Vollständiger Artikel

 

 

Solidarität mit Ouagadougou!

8. Oktober 2009. Sie haben zwar keine weiße Weste, dafür aber eine Hautfarbe, die man weiß zu nennen pflegt. Die Ganoven, die nichts dagegen haben, dass man ihre Hehlerbanden „Steueroasen“ nennt, heulen laut auf, wenn nicht einmal sie, sondern nur ihre Politik in Zusammenhang gebracht wird mit einem Städtenamen, der ahnen lässt, dass dort Leute leben, die nicht einmal ein paar Ski ihr Eigen nennen.
Vollständiger Artikel

 

 

Genosse Steinbrück

2. Oktober 2008. Der Steinbrück, ja guck mal einer an! Der Peer Steinbrück, mein Genosse Steinbrück; also – mal unter uns – von dem hätte ich es am wenigsten erwartet. Fairerweise muss man sagen: er von sich selbst wohl auch nicht.

„Generell muss man wohl sagen, dass gewisse Teile
der marxistischen Theorie doch nicht so verkehrt sind.“

Das kleine Wörtchen „doch“ – ist ja ein Schlitzohr, der Peer – wird ihn wohl vor einem Parteiverfahren bewahren. Aber einmal in Fahrt geraten, kann er auch noch radikaler, der Genosse Steinbrück:

„Ein maßloser Kapitalismus frisst sich am Ende selbst auf."

Weiterlesen




Seitenanfang