Die Universität Duisburg-Essen (UDE) bricht eine Plakatausstellung ab, nachdem eine islamistische Doktorandin ein Poster abgehängt und zerstört hatte. Auch zwei Wochen danach ist weder ergründbar, ob es sich dabei um ein Zugeständnis oder um eine Protestaktion der Uni handelt. Fest steht nur: der Rektor hat auf eine Strafanzeige verzichtet, gedenkt aber, mit der Nachwuchswissenschaftlerin ein ernstes Wörtchen zu reden... eine kleine Presseschau.





Sonntag, 7. Juli 2013. "Dirk Hartmann, Philosophie-Professor und Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften, hat nach dem Plakat-Eklat an der Uni Duisburg-Essen erstmals Fehler zugegeben. Er sagt: `Die Polizei hätte eingeschaltet werden müssen´..." WAZ-Bericht von Martin Spletter





Donnerstag, 4. Juli 2013. Selten wurde über eine Ausstellung in der Uni-Bibliothek (UB) der Universität Duisburg-Essen (UDE) so kontrovers diskutiert. Seit dem 23. Mai waren im UB-Foyer auf dem Campus in Essen studentische Poster aus der Anglistik ausgestellt... Bericht in der RP




Karikaturenstreit an der Universität Duisburg-Essen

Die zerschnittenen Blutspuren

Donnerstag, 4. Juli 2013. "Während einer Austellung über Graphic Novels hängt eine muslimische Studentin zwei Exponate ab – eins zerstört sie sogar... Auf der zerstörten Collage stand weder das Wort `Allah´, noch zeigte sie eine Sexszene. Stattdessen ist darauf eine Friedensdemonstration in Israel zu sehen, bei der auf einem Transparent die Aufschrift `Shalom´ zu lesen ist..." Bericht von Pascal Beucke in der taz






Donnerstag, 4. Juli 2013. "Toleranz, im gesetzlichen Rahmen des säkularen Staats – das ist Integration. Die Studierenden in Duisburg und Essen lernen gerade etwas anderes. Erstens: Wer attackiert statt zu argumentieren, der hat Erfolg. Zweitens: Wegschließen ist besser als Hingucken. Und drittens, dass die Öffentlichkeit sich erst dann ein Bild machen darf, wenn Expertisen angefertigt und Kolloquien abgehalten sind. Das ist Bildung in Deutschland 2013..." Kommentar von Christiane Peitz im Tagesspiegel





Mittwoch, 3. Juli 2013. "Bei dem beschädigten Poster handelt es sich allerdings anders als bisher berichtet nicht um eine Collage mit Szenen aus „Habibi“, sagte die Universitätssprecherin. Das Poster habe die Studentin zwar auch als anstößig empfunden, zerstört habe sie jedoch ein anderes. Aus welchem Comic dessen Szenen stammten, konnte sie am Dienstagabend jedoch nicht sagen... Bericht von Lars von Törne im Tagesspiegel





Provokante Comic-Ausstellung

Angst vor Bildern


Dienstag, 2. Juli 2013. "Eine Comic-Ausstellung mit provokantem Inhalt an der Universität Duisburg-Essen wurde nach dem Protest einer Studentin vorzeitig geschlossen. Doch damit verweigert sich die Hochschule ihrer Aufgabe. Die Universität Duisburg-Essen wirbt mit dem Slogan `Open-Minded´..." Kommentar von Swantje Karich in der FAZ





Islamismus-Debatte durch Comic

Studentin beschädigt Plakat in Uni-Ausstellung


Dienstag, 2. Juli 2013. Eine muslimische Studentin hat ein Plakat in einer Comic-Ausstellung in der Uni-Bibliothek Duisburg-Essen zerstört. Sie fühlte sich von dem Plakat in ihren religiösen Empfindungen verletzt... Bericht von Daniel Benedict in der NOZ







Machen wir uns nichts vor!

Da ist doch etwas aus den Fugen geraten

(Werner Jurga, 8. Juli 2013)






Seitenanfang