taz-Kommentare vom 17. Februar 2012



Merkel und Wulff
Sein Abgang ist ihre Niederlage


Angela Merkel ist erleichtert. Jetzt muss sie den Schaden begrenzen. Jetzt will sie einen Konsens-Präsidenten, um ein Signal für die große Koalition zu setzen.
von Ulrich Schult




Angela Merkel schlägt aus dem Niedergang Wulffs Kapital
Merkel bleibt Kanzlerpräsidentin


Kommentar von Ines Pohl

Schade eigentlich. Was hätte dieser Präsident sein können.
Doch in der Politik sind Konjunktive eine schwierige Sache. Es zählen nun mal Fakten. Deshalb ist Christian Wulff schon heute in die Geschichtsbücher eingegangen als ein Politiker, der bis zu seinen letzten Sätzen im Amt nicht begreift, worum es geht.




Christian Wulff und David Groenewold
Ein Freundschaftsdienst zu viel


Urlaub und Handy für den einen, Bürgschaft und Werbung für den anderen. Das Verhältnis zwischen Wulff und dem Filmmanager Groenewold bestand aus Nehmen und Geben.
von Malte Kreutzfeld




Wulff tritt ab
Fünf mögliche Präsidenten


Zwei Monate lang fast jeden Tag ein neuer Vorwurf – doch Bundespräsident Wulff ließ alles an sich abprallen. Nun ist er zurückgetreten. Wer folgt ihm?
von Gordon Repinsk